Meanings
- 1.
zwei sprachliche Elemente kommen nie in gleicher Umgebung vor; sie schließen sich in ihrem Vorkommen gegenseitig aus
- “In der Morphophonologie wäre ein Beispiel für komplementäre Distribution das Plural "s" in der englischen Sprache. Es gibt genaue Klangkriterien, die bestimmen, wann welches Allomorph benutzt wird. Die Allomorphe schließen sich gegenseitig aus.”
- “Komplementäre Distribution kommt auch bei Allophonen vor; ein Beispiel dafür sind die Allophone [ç] (Ich-Laut) und [x] (Ach-Laut) im Deutschen.”
- “„Durch diese Verschmelzung im Bereich der Kontextbedingungen wird die komplementäre Distribution von [ai, ęː] und [au, ǫː] aufgehoben, weil jetzt ja nicht nur [ęː], sondern auch [au], nicht nur [ǫː], sondern auch [au] vor althochdeutsch [h] vorkommt.“”
- “„Komplementäre Distribution weist auf syntagmatische Relationen hin: Elemente der einen Klasse kommen nicht in der gleichen Umgebung wie Elemente der anderen Klasse vor, sondern nur als Teil der Umgebung.“”
- “„Wir können daher sagen, daß sie im Verhältnis k o m p l e m e n t ä r e r D i s t r i b u t i o n zueinanderstehen.“”
- “„Die komplementäre D i s t r i b u t i o n der Allomorphe ergibt einen eigenen Allomorphsatz für Präsens, den man auch Primärendungen nennt im Unterschied zu den verkürzten Sekundärendungen (Konjunktiv und Plural Präteriti) und den Perfektendungen (Singular Präteriti).“”
Englishcomplementary distributionEspañoldistribución complementariaFrançaisdistribution complémentaireItalianodistribuzione complementarePortuguêsdistribuição complementarРусскийкомплементарное распределениеTürkçetamamlayıcı dağılımУкраїнськадопоміжний розподілΕλληνικάσυμπληρωματική κατανομήTiếng Việtphân phối bổ sungالعربيةالتوزيع التكميلي