Meanings
- 1.
fehlende Dankbarkeit beziehungsweise Anerkennung (für eine erwiesene Wohltat)
- “„Immanuel Kant hat das ›saure‹ Verdienst und das ›süße‹ Verdienst unterschieden. Letzteres beglücke den Verdienstvollen durch sein Tun selber (vgl. Genugtuung), der Lohn des Ersteren sei der Undank.“”
- “„Hugo aber warf ihm Feigheit und Undank gegenüber dem König von England vor, der sie schließlich für ihre Dienste reich beschenkt habe.“”
- “„Eine Schenkung kann widerrufen werden, wenn sich der Beschenkte durch eine schwere Verfehlung gegen den Schenker oder einen nahen Angehörigen des Schenkers groben Undanks schuldig macht.“”
- “„Vater und Mutter sprachen mit dem Sohn nicht weiter über diese Angelegenheit; aber einige Tage darauf liess die Gräfin Sonja zu sich kommen und warf ihrer Nichte mit einer Härte, die allen beiden überraschend kam, vor, sie habe Nikolai planmässig umgarnt und sich damit eines schlimmen Undanks schuldig gemacht.“”
Englishingratitude, ungratefulnessEspañolingratitud, desagradecimientoFrançaisingratitude, désaveuItalianoingratitudine, mancanza di riconoscenzaPortuguêsingratidão, desagradecimentoРусскийнеблагодарность, недостаток благодарностиTürkçenankörlük, şükransızlıkУкраїнськанедяка, невдячністьΕλληνικάαγνωμοσύνη, έλλειψη ευγνωμοσύνηςTiếng Việtsự vô ơn, không biết ơnالعربيةنكران الجميل, عدم الامتنان
Declension
| Case | singular | plural |
|---|---|---|
| nominative | der Undank | — |
| accusative | den Undank | — |
| dative | dem Undank | — |
| genitive | des Undankes | — |